5 von 3
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
5 von 3

 

Skateboards kaufen - Darauf sollten Sie achten

Wofür will ich die Skateboards einsetzen? Freestyle oder Downhill, Rampe oder Pipe? Neben den klassischen Skateboards gibt es Longboards, Pennyboards, Miniboards und andere. Je nach Einsatz und Geschmack ist für jeden etwas dabei. Oder man stellt sein eigenes Board zusammen.

Wer viel und lange Freude an seinem Board haben möchte, sollte besser die Finger von billigen Modellen lassen. Diese sind bestenfalls für Anfänger oder absolute Gelegenheitsfahrer ausreichend. Achten Sie bitte auf Qualität, denn es geht letztlich auch um Ihre Sicherheit.

Die Board-Größe vor dem Kauf beachten

Skateboards sollten zur Statur des Skaters passen. Zwar kann man als 2 Meter großer Skater auch ein Miniboard fahren, aber das wird vermutlich schnell den Spaß trüben. Umgekehrt wird ein Kind vermutlich Schwierigkeiten haben, ein Maxiboard zu beherrschen.

Individuelle Skateboards ebenfalls eine Kaufoption

Für gehobene Ansprüche sind individuelle Boards das Richtige. Sie kosten nicht sehr viel mehr als Komplett-Boards. Demgegenüber hat man jedoch mehrere Vorteile. Zum einen sind alle Teile modular aufgebaut und entsprechend tauschbar. So kann man u. a. sein Brett modifizieren, z. B. breitere Achsen verbauen oder eines Grip Tabe anbringen. Zum anderen kann man das komplette Setup frei zusammenstellen, individuelle Grafiken oder größere Rollen anbringen. Somit ist jedes Custom Board ein Unikat.

Sicherheit beim Skateboard-Fahren

Selbst den besten Skateboardern passiert mal ein Missgeschick und sie fallen. Das ist keine Schande, sondern gehört dazu. Bei Skatern sind Bereiche wie Kopf, Hände, Knie und Ellbogen sehr verletzbar. Umso wichtiger ist es, die richtige Sicherheitsausrüstung zu haben. Ein Sturzhelm, Hand-, Knie- und Ellbogenschützer sollten daher immer dabei sein. Dabei sollte man immer darauf achten, dass die Utensilien gut passen, da sonst die Schutzwirkung reduziert wird. Protektoren gibt es auch als Komplett-Set mit Preisvorteil.

  • Helm
    Ein sehr wichtiges Utensil ist der Sturzhelm, der bei einem Sturz den Kopf und Nacken schützt. Der Helm sollte gut sitzen und nicht locker sein. Die Kinnbefestigung stellt sicher, dass der Helm sich nicht löst. Beachten Sie bitte, dass ein Fahrrad-Helm nicht geeignet ist, weil dieser nicht den Hinterkopf schützt.
  • Handgelenkschützer
    Handgelenkschützer bzw. -schoner haben eine hochfeste Schiene, die bei einem Sturz die Stoßkraft abfedern. Beim Kauf ist zu beachten, dass die Bewegungsfreiheit der Hände nicht eingeschränkt wird.
  • Ellbogen- und Knieschützer
    Stürze auf Ellbogen und Knie sind sehr schmerzhaft und können schlimme Folgen haben. Mittels hochfester Schlagkappen können Sie sich davor schützen. Zu beachten ist eine gut sitzende Passform, da sonst die Schutzwirkung verfliegt. Meist sind diese Tools mit Klettverschlüssen ausgestattet und können schnell angebracht und entfernt werden.

 

Technische Kauffaktoren für Skateboards

  • Chassis
    Das Chassis ist das Verbindungsstück zum dem Deck. Daran sind die Achsen montiert, die die Rollen aufnehmen.
  • Achsen
    Die Achsen nehmen die Rollen auf und ermöglichen die Lenkung des Boards. Sie sind mit Dämpfungsgummis (Bushings) an der Basisplatte angebracht. Mit zwei Achsen pro Board können Sie durch Techniken wie Gewichtsverlagerung mühelos jede Kurve meistern. Die Flexibilität der Achsen kann mittels einer Schraube angepasst werden, um Gewicht und Lenkfreudigkeit anzupassen.
  • Rollen
    Die Qualität der Rollen ist elementar für das Fahrvergnügen und somit beim Kauf von hochwertigen Rollschuhen im höheren Preissegment wichtig. Es gibt härtere und weichere, große und kleine, breite und schmale Rollen mit und ohne LED-Beleuchtung.Je nachdem, ob Sie eher Freestyle oder Downhill fahren. Es gilt: Große Rollen sind schwerer, aber schneller, kleinere Rollen sind wendiger und leichter


  • Kugellager
    Neben den Rollen sind die Kugellager das Herzstück von Skateboards. Hier gilt: je besser die Qualität, desto leichtgängiger laufen die Rollen. Wichtig ist, die Kugellager regelmäßig zu warten. Kugellager werden in ABEC klassifiziert. Die ABEC-Klasse gibt die Toleranzklasse der Produktion an, je höher die Zahl, desto geringer die Toleranz. Das bedeutet jedoch nicht, dass ABEC-9 Kugellager automatisch besser sind als ABEC-3. Es kommt auf die Qualität bei der Herstellung an.
  • Distanzhülsen
    Distanzhülsen (Spacer) werden in der Rolle zwischen die Kugellager angebracht und sorgen dafür, dass die Rollen und Kugellager einen festen Sitz haben und stabil auf den Achsen sitzen. Gleichzeitig halten Spacer die Kugellager parallel und ermöglichen eine stabile Montage der Rollen, ohne die Lager zu quetschen und damit die Rolle zu bremsen. Abhängig vom Innenmaß des Rollenkerns werden meist Spacer zw. 8 mm und 10 mm benötigt.
  • Speedringe
    Speedringe werden beim Anbringen der Rollen zwischen Achse und Kugellager bzw. Mutter und Kugellager eingesetzt. Sie dienen dazu, dass die Kugellager einen kleinen Abstand zur Achsaufhängung und Schraubenmutter bekommen, damit sie nicht gebremst werden.
  • Lenkgummis
    Um Lenkbewegungen möglich zu machen, ist die Achsaufhängung in zwei Abschnitte unterteilt und wird mit sog. Lenkgummis gefedert. Diese geben je nach Härte mehr oder weniger stark nach und bewirken eine entsprechend starke oder geringere Lenkung. Im Skatepark benötigt man im Gegensatz zu Geschwindigkeitsfahrten eine eher wendige, also leichtere Lenkung.

 

Zuletzt angesehen